Mein/e Liebe/r,

nein, ich werde nicht müde zu betonen, dass regelmäßiges Meditieren ein riesiger Hebel ist, mit dem wir Körper, Geist und Seele in Gleichklang bringen können. Die Meditation ist Schnittstelle und Ladestation zugleich. Dank ihrer Hilfe können wir lernen uns sowohl mit unserer Körper-und Herzintelligenz zu verbinden als auch unseren Stress zu reduzieren.

Doch Meditation bewirkt noch viel mehr: Forschungen haben gezeigt, dass sich das Gehirn durch eine regelmäßige Meditationspraxis umbaut (Neuroplastizität). Eine beständige Metta-Praxis sorgt sogar dafür, dass sich der Mandelkern (Amygdala) verkleinert; das ist der alte, archaische Teil des Gehirns, in dem Emotionen, wie Angst gespeichert sind.

Des Weiteren ergaben Studien, dass Meditationen Einfluss auf die Zellalterung nehmen. Sie können sogar unseren Alterungsprozess verzögern. Wie das?

Forscher haben herausgefunden, dass eine regelmäßige Praxis dafür sorgt, dass die Telomere (die Endstücke, bzw. -kappen eines Chromosoms) erhalten bleiben oder sich sogar verlängern. Üblicherweise schrumpfen die Telomere mit zunehmendem Alter, was dafür sorgt, dass wir altern, krank werden und schließlich sterben.

Umgekehrt sorgt übermäßiger, bzw. krankmachender Stress dafür, dass sich die Telomere verkürzen und unsere Zellen somit vorzeitig altern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass regelmäßiges Meditieren nicht nur unsere Zellgesundheit, sondern auch unser Erbgut positiv beeinflusst. Wir können also nicht nur durch Sport und guter Ernährung Körper und Geist gesund und jung halten, sondern auch durch Meditation. Folglich gehört sie zu einem gesunden Lebensstil einfach dazu.

Bei mir hat die regelmäßige Mediationspraxis im Laufe der Zeit unglaublich viel bewirkt. Zum einen hat sie mir dabei geholfen meinen Geist, bzw. mein Unterbewusstsein zu erforschen, um Muster zu erkennen und zu transformieren.

Zum anderen hat sie meine Selbstheilungsprozesse angestoßen, die mich mit der Zeit quasi von innen heraus auf körperlicher und geistiger Ebene „zu heilen“.

Es ist mein wichtigstes und wertvollstes Tool. Insbesondere die Herz-Meditationen haben dafür gesorgt, dass ich den für mich gesunden Rhythmus wiedergefunden habe. Mein Herz und Verstand sind im Laufe der Praxis immer mehr zu einer kraftvollen Einheit verschmolzen. Und das ist der Grund, weshalb ich Dir die Mediation auch so sehr an Dein Herz legen mag.

Neben den positiven Auswirkungen auf neuronaler und zellulärer Ebene, haben Studien gezeigt, dass regelmäßiges Meditieren einer Überreaktion des Immunsystems entgegenwirken kann – indem es dafür sorgt, dass entzündungsfördernde Botenstoffe (Hormone: Adipokine) im System heruntergefahren werden. Diese stehen übrigens im Verdacht, an der Entstehung von Diabetes Typ 2, Arteriosklerose und Bluthochdruck beteiligt zu sein.

Des weiteren ist festgestellt worden, dass Meditation auch das Schmerzempfinden verändert. So zeigte sich in Studien, dass regelmäßig meditierende Personen über ein deutlich reduzierteres Schmerzempfinden verfügten und das sich die Angst vor dem Schmerz ebenfalls deutlich abschwächte. Obwohl die Praktizierenden den eigentlichen Schmerz stärker wahrnahmen, reduzierte sich ihre rein subjektive Schmerzwahrnehmung insgesamt deutlich. Die Meditation wäre somit auch ein gutes Tool für Schmerzpatienten.

Zudem zeigten Forschungen, dass bei Patienten, die an depressiven Episoden litten, mithilfe kontrolliert eingesetzter Meditationen eine lindernde Wirkung erzielt werden konnte. Zusätzlich fand man heraus, dass regelmäßige Meditationen ein gutes Mittel bei Angststörungen sind, da sie den Patienten dazu befähigen, sich immer wieder in den gegenwärtigen Augenblick zurückzuholen, um den Angstkreislauf zu durchbrechen.

Gerade in dieser sich immer schneller verändernden Welt, in der die langfristig geglaubten Sicherheiten gefühlt schwinden, kann uns eine regelmäßige Meditationspraxis dabei helfen, innere Stabilität zu finden sowie eine authentische und heitere Gelassenheit zu entwickeln, inmitten aller 10.000 Freuden und Leiden, die das Leben für uns bereithält.

Welche Erfahrungen hast Du mit der Meditation gemacht?

Pass gut auf Dich und Dein Herzchen auf und komm behütet durch den Tag.

Deine Anita

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