Wie Du mit Meditation deinen inneren Frieden kultivierst

Meditation entsteht, wenn Du sowohl das Angenehme als auch das Störende aus Deiner Mitte heraus mit Gleichmut betrachtest – ohne Dich in einem der beiden zu verlieren.
In manchen Traditionen wird gelehrt, dass Meditation der Zustand des Nicht-Denkens sei.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Ja und Nein.
Denn (kleines Experiment): stelle Dir vor, ich würde Dir sagen, versuche doch mal jetzt an nichts zu denken. Na, wie lange meinst Du, würde das funktionieren? 5 Sekunden? 10 Sekunden?
Fakt ist, der Apparillo in unserem Kopf arbeitet ständig und will unaufhörlich gefüttert werden, mit immer neuen Informationen, Inspirationen und News. Denn: eine seiner Hauptaufgaben ist die Verarbeitung von Informationen.

Das Interessante ist, sobald sich ein unangenehmes Gefühl in uns breit macht und wir uns schlecht damit fühlen, lehnen wir diesen Zustand ab. Schließlich und letztendlich wollen wir nur das gute Gefühl. Wir sind gewissermaßen darauf programmiert. Und weil das so ist, suchen wir pradoxerweise ständig das Haar in der Suppe. Unser Verstand liebt es Störfaktoren und Probleme zu suchen, um sie zu lösen/eliminieren. Damit aber, halten wir uns selbst im Leid gefangen.  […]

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Herz-Meditationskurs

Wie bereits angekündigt, startet in Kürze mein regelmäßiger Herz-Meditationskreis mit Vorträgen und Achtsamkeitsübungen.
Noch immer wird das Herz häufig mit Schwäche und/oder romantischen Ideen assoziiert. Dabei ist es unsere kraftvollste und weiseste Instanz, die wir haben.
Ziel des Herz-Meditationskreises ist:
– die eigene Quelle von Kraft, Mut und Klarheit zu erforschen und zu stärken
– den inneren Raum zu kultivieren, in dem wir Stabilität, Ruhe und Gelassenheit, aber vor allem Lebensfreude erfahren
– die Verbundenheit zu uns selbst und unseren Mitmenschen zu fühlen und auszuweiten
– eine Gruppe von liebevoll Praktizierenden zu formen, die sich gegenseitig auf ihrem Weg unterstützen. […]

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Achtsamkeit - HerzverbundenSein

Wie Du Hindernisse und Widerstände mithilfe der Meditation transformieren kannst

Wie bereits vor einigen Tagen in meinem insta-post geschrieben, hatte ich kürzlich einen sehr schönen Gedankenaustausch mit zwei lieben Freundinnen, zwei Yoga-Schwestern sozusagen.
Wir sprachen über Gewohnheiten. Über die Guten, aber insbesondere über die Schlechten; über das Ändern von Gewohnheiten und was uns dabei im Weg stehen kann.
Also: welche geistigen Hindernisse uns auf unserem Weg begegnen können.

In diesem Zusammenhang teilte ich meine Erkenntnis, nämlich: dass sich diese geistigen Hindernisse oder Widerstände, die sich „im echten Leben“, auch in der Mediationspraxis zeigen. Und das ist so gesehen ein Geschenk, denn damit schafft Meditation den Raum, in dem wir uns diese Widerstände liebevoll anschauen, fühlen, benennen und transformieren können.

Und über welche Hindernisse reden wir da konkret? Was genau kann sich da auf dem Meditationskissen zeigen?
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Meine wichtigsten Erkenntnisse und Learnings der letzten Jahre

Es ist mal wieder Zeit, für ein persönliches Posting. Heute soll es um meine wichtigsten Erkenntnisse und Learnings der letzten Jahre gehen. Um das, was ich auf meinem Weg mit und durch mein Herz gelernt habe.

#1  IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT.
Dieser Spruch hat zugegebenermaßen einen ziemlich langen, weißen Bart. Und doch steckt sehr viel Weisheit drin. In den letzten 15 Jahren hat sich wahnsinnig viel bei mir verändert…
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Wie wirkt sich regelmäßiges Meditieren auf Körper und Geist aus?

Ich werde nicht müde zu betonen, dass regelmäßiges Meditieren ein riesiger Hebel ist, mit dem wir Körper, Geist und Seele in Gleichklang bringen können. Die Meditation ist Schnittstelle und Ladestation zugleich. Dank ihrer Hilfe können wir lernen uns sowohl mit unserer Körper-und Herzintelligenz zu verbinden als auch unseren Stress zu reduzieren.

Doch Meditation bewirkt noch viel mehr: Forschungen haben gezeigt, dass sich das Gehirn durch eine regelmäßige Meditationspraxis umbaut (Neuroplastizität). Eine beständige Metta-Praxis sorgt sogar dafür, dass sich der Mandelkern (Amygdala) verkleinert; das ist der alte, archaische Teil des Gehirns, in dem Emotionen, wie Angst gespeichert sind…
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Die Geschichte vom feinen Herzen

In ein paar Tagen ist Weihnachten. Passend dazu mag ich heute eine besondere Geschichte mit Dir teilen, nämlich die Geschichte vom feinen Herzen.
Es war einmal ein feines Herzchen,
das lebte sein langweiliges HerzenLeben und tat so ziemlich alles, um nicht großartig aufzufallen. Wenn es nur nach ihm gegangen wäre, hätte es sich die meiste Zeit unter einem großen unscheinbaren Stein verkrochen. Gut geschützt unter diesem Stein wäre es dort seinen beiden Lieblingsbeschäftigungen nachgegangen: nämlich Tagträumen oder traurige Lieder singen. Die aber nur ganz ganz leise, so dass es bloß kein anderer hört.
Da das aber nicht ging – also sich den ganzen Tag unter einem Stein zu verkriechen – lebte das Herzchen ein Leben, dass von einem Durchschnittsherzen erwartet wurde.
Und so machte es brav seine 97.920 Schläge am Tag…
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